Durch meine Arbeit komme ich viel herum und lerne immer wieder spannende Orte kennen. Doch ich brauche auch ein wenig Heimatgefühl. Das sind meine Tricks, um mich unterwegs ganz zu Hause zu fühlen:

  • Reisezeit mit Puffer einplanen: Wenn möglich, versuche ich mir kleine Zeitfenster einzurichten, um die fremde Stadt ein wenig zu Fuß zu erkunden. So weiß ich hinterher wenigstens noch, wo ich war! Außerdem: In der Fremde sind meine Augen viel wacher und mir fallen originelle Schaufenster, lustige Beschilderungen oder üppig bepflanzte Gärten erst so richtig auf.
  • Abholen: Wenn ich in Köln-Bonn am Flughafen lande, holt mich dort meist mein Lieblings-Taxifahrer ab. Ich werde erwartet und gefragt, ob ich am Wochenende gejoggt bin oder wie es den Kindern geht.
  • Rituale: Am liebsten übernachte ich immer im selben Hotel, im selben Zimmer. Gehe abends in mein Lieblingsrestaurant der Stadt und esse immer das gleiche Gericht. Ich trinke abends das selbe Bier in meinem Zimmer und sitze beim Frühstück am selben Tisch wie immer. Das beruhigt ungemein.
  • Kleine Hotels: Ich bin kein Fan von großen Kästen amerikanischer Hotelketten mit langen Fluren. Dagegen liebe ich Boutique-Hotels, wo ich mit Namen angesprochen werde. Einige Lieblingshäuser sind: Villa Godesberg in Bonn, Cortiina in München, Zauberlehrling in Stuttgart.
  • Das Einschlafen in fremdem Bett klappt viel besser, wenn der kuschelige Schlafanzug oder ein Stofftier der Kinder mit mir reist. Wenn ich mit dem Auto unterwegs bin, nehme ich manchmal sogar mein eigenes Kopfkissen mit. Das riecht dann wie daheim.
  • Richtig wohnen: Hin und wieder schätze ich es sehr, in der Wohnung meiner Freunde oder eines Vermieters zu sehen, wie andere so leben. Über airbnb kann man direkt Wohnungen von privaten Vermietern buchen. Dazu gehört dann unbedingt, den Frühstückssnack in einer Bäckerei um die Ecke zu kaufen. Bäckerein sind ein Ort, der Einheimischen vorbehalten ist. Dort fühlt man sich direkt wie frisch zugezogen und gar nicht so fremd.

 

Unterwegs daheim
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2 Gedanken zu „Unterwegs daheim

  • Liebe Frau Berg!
    Jetzt hätte ich aber schon gedacht, dass der gute bayerische Händlmaier Senf auch zu Ihren Tricks für’s Heimatgefühl gehört!
    Beste Grüße aus Bayern!
    Edith Schubert

  • Liebe Frau Schubert, der steht doch zu Hause im Tresor! Ich riskiere doch nicht, dass ihn mir die Sicherheitskontrolle am Flughafen abnimmt und in die Tonne wirft. Denn vermutlich gilt der weder als Babynahrung noch als Medizin…
    ;-)
    Herzliche Grüße aus dem hohen Norden
    Susanne

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