Interne Kommunikation im Dach oder Keller? Prioritäten zeigen sich räumlich

Hotels könnte ich in 3 Kate­go­rien ein­tei­len: es gibt wel­che, die im muf­fi­gen Kel­ler einen Fit­ness– und Well­ness­be­reich haben. Biegt man falsch ab, lan­det man in der Tief­ga­rage, im Hei­zungs­kel­ler oder in der Wasch­kü­che. Andere beher­ber­gen diese Räume im Dach­ge­schoss, mit herr­li­chem Blick. Krö­nen dies viel­leicht sogar noch mit einem Pool auf dem Dach. Oder es gibt weder Sport­ge­räte noch Sauna, weil das Haus zu klein ist oder weil man das nicht wich­tig findet.

Unter­neh­men ver­fah­ren mit ihrer Abtei­lung „Interne Kom­mu­ni­ka­tion” ebenso: ent­we­der es gibt gar keine, weil das Haus zu klein ist, weil man zu schnell gewach­sen ist und ein­fach noch nicht fer­tig ist, mit der Orga­ni­sa­ti­ons­struk­tur. Oder man steckt sie in den Kel­ler: weit ent­fernt von der Geschäfts­lei­tung, ohne Aus– und Über­blick. Eine Alibi-Abteilung, damit man sie halt auch hat. Ver­steckt unter­halb von HR oder weit ver­zweigt unter Mar­ke­ting und dann noch­mal unter PR.

Geschäfts­füh­rer, die ihre Interne Kom­mu­ni­ka­tion nicht ganz nach oben holen, ver­ge­ben sich die Chance auf ein stra­te­gisch wich­ti­ges Werk­zeug: Sie haben kein star­kes Ohr in die Orga­ni­sa­tion hin­ein, sind nicht ver­wo­ben mit wich­ti­gen Mei­nungs­füh­rern und errei­chen die Mit­ar­bei­ter mit ihren Bot­schaf­ten deut­lich lang­sa­mer als der Betriebsrat.

Baut Eure Häu­ser um! Und holt die Interne Kom­mu­ni­ka­tion nach oben!

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